Kitzrettung Olfen hat 18 Rehkitze vor dem sicheren Tod gerettet
Olfen. Die Kitzrettung Olfen hat in diesem Sommer 18 Rehkitze vor dem Tod gerettet. Die Mitglieder haben ein Fazit der Saison gezogen - und suchen weiter nach Unterstützern. Sie haben Glück gehabt, die 18 Rehkitze, die in den vergangenen Monaten in den Revieren rund um Olfen selbstständig ihr Futter suchten. Sie haben Glück gehabt, weil es in Olfen eine Kitzrettung gibt, die diesen 18 Kitzen das Leben gerettet hat.
Die Kitzrettung, das sind Menschen, die sich um das Leben der Kitze sorgen, wenn sie reglos geduckt am Boden von Wiesen liegen. Dieses geduckte, reglose Liegen schützt junge Wildtiere vor Feinden. Bei den gerade geworfenen Reh-Kitzen sind das in erster Linie Greifvögel und Füchse, aber auch durchs Gras streunende Hunde. Auf Mähdrescher und Mähmaschinen hat sich die Natur nicht eingestellt, denen sind die Rehkitze hilflos ausgeliefert. Inzwischen sind die Grundstückseigentümer verpflichtet, die Kitze zu vergrämen oder aus der Gefahrenzone zu tragen. Vergrämen geschieht mittels Flatterbändern, Tüten oder Geräuschen, die Suche kann mit Hunden geschehen. Und nun – seit einigen Jahren – gibt es auch die Suche mittels Drohne und Wärmebildkamera.



