120 Freiwillige fanden allerlei Unrat in der Natur
Immer wieder schüttelten die freiwilligen Helfer den Kopf. „Warum werfen Menschen Plastikflaschen und -tüten, Getränkedosen und Fahrradreifen in die Natur?“ fragten sie sich. Und „Warum finden wir so viele Wein-, Bier- und Schnapsflaschen in den Gräben in und um Olfen herum?“ Haben Menschen da etwa noch ein ganz anderes Problem als das mit dem Verständnis für eine intakte Natur? Denn für Bierflaschen gibt’s Pfand, und Glascontainer gibt es reichlich in Olfen. Und wer wirft seine ausgediente Schubkarre in die Natur, und welcher Angler lässt Köderdosen und Getränkeflaschen am Kanal liegen? Diejenigen, die bei der diesjährigen Müllsammel-Aktion von Hegering und Stadt Olfen dabei waren, werden es wohl nicht sein.
Insgesamt 120 freiwillige Helfer hatten sich am Samstagmorgen (11. März) am Bauhof eingefunden. Darunter waren viele Kinder, die zusammen mit ihren Freunden aus Olfener Vereinen gekommen sind. Aber auch einzelne Kinder, so wie Ida Hittscher und Kim Schäpers, wollten Müll sammeln. Die beiden elfjährigen Mädchen hatten erst vor einigen Tagen einen Umweltclub gegründet, um sich verstärkt um Tier und Umwelt zu kümmern. Sie fanden am Samstag unter anderem eine vergrabene gefüllte Mülltonne. Ihr Fazit: Es sei sehr schade, wie viel Müll in der Natur entsorgt wird.