Merkblatt zur Anlage von Bejagungsschneisen

Um der Ausbreitung von Tierseuchen, insbesondere derzeit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) entgegen zu wirken, stellt die Reduzierung von Schwarzwildbeständen eine geeignete Maßnahme dar. Hierbei sind Bejagungsschneisen eine wertvolle Hilfe, zumal deren Anlage ohne Prämienverluste möglich ist und die Vorteile der Bejagungsschneisen insbesondere den Landwirten selbst zugutekommen.

Die Planung und Anlage von Schneisen erfordert eine frühzeitige Abstimmung zwischen Landwirten und Jägern.

Zur Anlage von Bejagungsschneisen sind Feldfrüchte mit hoher Deckung wie Raps, Mais oder Getreide geeignet. Sie können als begrünter Streifen (hier eignet sich besonders Kleegras) schon bei der Aussaat, z. B. von Mais, oder auch durch Aushäckseln oder Niederlegen eines Streifens in einen Maisschlag angelegt werden. Eine Studie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigte, dass durch aktive Einsaat angelegte Schneisen effektiver als nachträglich eingehäckselte Schneisen sind.


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