Der Hegering Olfen veranstaltete in der Woche vom 6.02. bis 11.02.17 eine Fuchsjagdwoche.

In vielen Ansitzen in den Olfener Revieren wurde Meister Reineke zum Schutze des immer weniger werdenden Niederwildes bejagd. Aufgrund seiner Schläue und seines hervorragenden Seh- und Hörvermögens ist es nicht leicht, den Fuchs zu überlisten und zu erlegen. Immer mehr Beutegreifer machen Hase und Fasanen sowie den immer seltener anzutreffenden Rebhühnern zu schaffen.

Neben der Hauptnahrungsquelle "Mäuse" nimmt der Fuchs als Opportunist alles, was ihm vors Maul kommt. So sind Junghasen, Rehkitze und unerfahrene Fasanen und Rebhühner gerne seine Beute. Auch ist mittlerweile fast jeder zweite Fuchs Träger / Überträger des auch für den Menschen gefährlichen Fuchsbandwurm. Da der Fuchs als Kulturfolger immer auch in der Nähe vom Menschen anzutreffen ist, gilt es, seine Anzahl auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Gemeinsam haben wir in vielen Ansitzen, Baujagden und einer kleinen Treibjagd am Samstag fünf Füchse und 1 Kanin erlegen können.

Die Fuchsbälge werden teilweise gestreift und dienen dann als hervorragende Felle, die leider nur überwiegend im Ausland getragen werden. Hierzulande wird lieber umweltschädliche Kunstfaser denn natürliches Material getragen. Der Hegering mit seinen Mitgliedern versucht so, ein vernünftiges Miteinander vieler Kreaturen möglich zu machen. Ohne Eingriff des Menschen in unsere wahrlich nicht mehr natürliche Natur ist eine Regulierung nicht mehr möglich. In einer sich selbst regulierenden Umwelt darf es weder Jäger, Spaziergänger, Häuser, Autos und Straßen geben. Dies ist aber in unserer so zivilisierten Welt eine Utopie und wird auch nicht mit so hoher Bevölkerungsdichte ohne immer größeren Problemfällen möglich sein.

Zu den Bildern: Fuchswoche 06.02.-11.02.2017


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