Der Hegering Olfen will mit dem Preisgeld für den Umweltpreis das Projekt Baumlehrpfad vorantreiben. Die Verantwortlichen brauchen einen langen Atem.
Von Antje Pflips
Olfen. „Wir brauchten drei Jahre, um die Genehmigung vom Wasser- und Schifffahrtsamt zu erhalten“, erklärte Heribert Birken auf der Jahreshauptversammlung des Hegerings in der Gaststätte Rauschenburg. Insgesamt sollen 25 Schilder mit vielen Informationen zu den verschiedenen Bäumen und Gewächsen erstellt werden. Ebenso sollen Erklärungstafeln zu den Wassertieren aufgestellt werden.
Nicht zufrieden ist der Verein hingegen mit der Gehörnschau. „Es hätten bei unserer Mitgliederzahl mehr sein können“, merkte Claus Bunte an. Bei 155 Mitgliedern hätten nur elf von ihnen Trophäen zur Begutachtung eingereicht. Es wurden Medaillen verliehen für den stärksten Bock, den Heinz Pennekamp erlegte, den besten, abnormen Abschussbock, für den Gerd Schoof ausgezeichnet wurde und für die beste Keilerwaffe (Wildschweinhauer), die Hubertus Kortenbusch für sich errang. Freuen konnten sich auch Josef Wilms und Josef Brömmelkamp über eine Auszeichnung für 40 Jahre Mitgliedschaft im Hegering Olfen. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Werner Klingenstein und Matthias Kortenbusch geehrt. Für besondere Verdienste bei der Schwarzwildjagd erhielt Moritz Graf vom Hagen-Plettenberg eine Medaille in Bronze.
„Der Graf hat die ersten revierübergreifenden Ansitzjagden auf Schwarzwild organisiert“, erklärte Pressesprecher Heribert Birken. Das Schwarzwild habe sich im Laufe der Jahre überdurchschnittlich vermehrt. Jetzt müssen sich die Reviere zusammentun und das Schwarzwild bejagen.
Heinrich Lohmann, Vorsitzender, begrüßte Timo Szuty und Ines Auverkamp als neue Mitglieder im Hegering. Die Obleute berichteten aus ihren Fachbereichen. Björn Pleger wies darauf hin, dass für das Übungsschießen eine Kooperation mit der Schießgruppe Datteln eingegangen wurde. An den regelmäßigen Terminen kann jeder teilnehmen. Das Hegeringsschießen findet am 19. Mai in Coesfeld-Flamschen statt. Heinz Pennekamp, Obmann für Hundewesen, erinnerte an Hundeschulung, die sich mit dem Kontakt mit Wildschweinen beschäftigt.
Mitglieder für Bläserkorps
Josef Westrup, Obmann für Brauchtum, sucht weitere Mitglieder für das Jagdhornbläserkorps. Die derzeit 25 Mitglieder nahmen 25 Termine im letzten Jahr wahr. Darunter fielen auch fünf Hubertusmessen. In diesem Jahr hat das Korps sich bereits für drei Messen verpflichtet. Die Jagdhornbläser üben montags von 18.30 bis 21.20 im Leohaus.
Für die Ferienfreizeit sucht Conny Kandler noch Unterstützung und weitere Referenten. Der Hegering will auch in diesem Jahr Kindern Natur und Lebensräume zeigen.